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DOGMA 95 – DER SCHWUR DER KEUSCHHEIT
MITTWOCHS UM 18.00 IM HÖRSAAL DER KUNSTAKADEMIE MÜNSTER

1.  13.04.2011


Dogma #2 – Idioten, Dänemark 1998, Regie: Lars von Trier, 101 Min.
- Der Skandalfilm von Cannes 1998.
Eine komische und tragische Züge verbindende Provokation über moralische Korrektheit, bürgerliche Heuchelei und Infantilismus, die Hardcore-Szenen in den Mainstream einführt, aber nicht ihretwegen erregend ist. Zunächst scheint es nur Spaß-orientierter Selbstzweck zu sein, der eine Gruppe junge Leute veranlasst geistige Behinderungen zu simulieren und sich somit in der Verlegenheit und unterdrückten Empörung gut erzogener Bürger zu baden.

2.  27.04.2011


Dogma #1 – Das Fest, Dänemark 1998, Regie: Thomas Vinterberg, 100 Min.
- Preis der Jury in Cannes, 11. Europäischer Filmpreis, nominiert für den OSCAR.
Zum 60. Geburtstag des Vaters trifft sich die Familie in einem noblen Landhaus. Die realitätsnahe Beschreibung der familiären Verhältnisse geht unter die Haut. Gewaltbereitschaft, Rassismus, Tablettensucht, latente sexuelle Störungen und Depressionen umgeben seine Kinder, die verstört sind durch den Selbstmord ihrer Schwester. Helge, der Jubilar, bittet Christian, seinen ältesten Sohn, an diesem Abend etwas zu ihrem Tod zu sagen. Der beschuldigt seinen Vater vor versammelter Festgesellschaft als Päderasten.

3. 04.05.2011


Dogma #5 – Lovers, Frankreich 1999, Regie: Jean-Marc Barr, 101 Min. (OmU)
- Der erste nicht-dänische Dogma-Film. Mit Elodie Bouchez.
Jeanne, Buchhändlerin in Paris und Dragan, Maler aus Jugoslawien, begegnen sich zum ersten Mal in ihrem Buchladen, wo er ein Buch über einen italienischen Maler sucht. Sie verabreden sich für den Abend auf einen Drink. Sie verbringen ihre erste Nacht zusammen. Sie lieben sich. Sie ziehen durch die Straßen von Paris. Sie feiern ein Fest mit Dragans Freunden. Doch eines Tages bekommt die glückliche Zeit einen Riss: Bei einer Routine-Kontrolle stellt sich heraus, dass Dragan kein Aufenthaltsvisum für Frankreich hat. Er muss das Land innerhalb von drei Tagen verlassen.

4.  11.05.2011


Dokumentarfilm Don’t try this at home – Von Dogma bis Dogville, Deutschland 2006, Regie: Matthias Maaß, 66 min.

5. 18.05.2011


Dogma #6 – Julien Donkey Boy, USA 2000, Regie: Harmony Korine, 94 Min. (Englische Originalfassung)
- Mit Chloë Sevigny und Werner Herzog.
Der schizophrene Julien bringt einen Jungen um und ist Vater des Kindes, das seine Schwester Pearl austrägt. Der Bruder bereitet eine Wrestlerlaufbahn durch absurde Körperstrapazen vor. Die Oma kuschelt mit dem dreckigweißen Pudel. Über allem thront Werner Herzog, die Gasmaske auf dem Kopf und mit schnarrend germanischem Akzent - ein Arschloch von Tyrann. In Worten: die Karikatur der bürgerlichen Kleinfamilie. Aber es geht um mehr: "Julien Donkey Boy" zeigt Körper, wenn sie nicht funktionieren. Wenn Glieder fehlen, Sinne versagen oder Hirne. Wenn der Organismus kein Bild der Welt mehr zulässt, das sich mit anderen teilen ließe.

 

6. 25.05.2011


Dogma #3 – Mifune, Dänemark 1999, Regie: Søren Kragh-Jacobsen, 101. Min.
- Silberner Bär, 49. Internationale Filmfestspiele in Berlin
Weil sein Vater gestorben ist, muss Yuppie Kresten direkt nach seiner Hochzeit zurück ins heimatliche Lolland, wo er sich um seinen debilen Bruder kümmern muss. Um den elterlichen Bauernhof einigermaßen bewohnbar zu machen, engagiert er eine Haushälterin, die in Wirklichkeit ein Luxuscallgirl aus Kopenhagen ist, die vor Telefonterror geflohen ist. Krestens Ehe zerbricht in dem Maße, in dem er sich auf seine Wurzeln besinnt, sich um den Bruder sorgt, und sich in die Frau verliebt, deren aus dem Internat geflohener jüngerer Bruder das Quartett vervollständigt.
        

 

 

7. 01.06.2011


Dogma #4 – The King is alive, Dänemark 2000, Regie: Kristian Levring, 105 Min. (Englische Originalfassung)
- mit Jennifer Jason Leigh.
In der Wüste Afrikas sind elf Busreisende in einer verlassenen Geisterstadt gestrandet. An ein Fortkommen ist nicht zu denken und Hilfe ist nicht in Sicht. Um irgendetwas zu tun, inszenieren sie Shakespeares “King Lear”. In der Hitze der Wüste verbinden sich vorhandene emotionale und sexuelle Spannungen mit dem Theaterspiel, die Gestrandeten werden mit ihren eigenen verborgenen und gewalttätigen Wesenszügen konfrontiert.

8. 08.06.2011


Dogma #12 – Italienisch für Anfänger, Dänemark 2001, Regie: Lone Scherfig, 108 Min.
- Silberner Bär, Preis der Jury, 51. Internationale Filmfestspiele in Berlin
Ein vitaler Kellner, ein schüchterner Hotelangestellter und ein neuer Pfarrer, eine vereinsamte Friseuse, eine tollpatschige Verkäuferin und eine lebenslustige Italienerin treffen sich zunächst zufällig, dann aus Neugier und Liebe im Italienischkurs, dessen Lehrer einen Herzschlag kriegt, als eine Schülerin statt "Plaza" "Pizza" sagt. Trotzdem gibt es ein Happy-End in Venedig. Eine Fülle liebenswerter Details macht den Reichtum des Films aus: Tränen, Rumkugeln, ein Juventus-Trikot, ein alter Pfarrer, der aus Wut den Organisten von der Empore wirft und ein nie im Bild auftauchender Maserati-Sportwagen.

9. 15.06.2011


My Brother Tom, Großbritannien 2001, Regie: Dom Rotheroe, 106 min. 
Als Tom aus den Ästen eines brennenden Baumes in Jessicas Leben springt, reagiert sie erschrocken und fasziniert zugleich auf seine raue, intensive Art. Ein kleiner verwilderter Wald am Stadtrand wird schließlich zu einer Welt, in der sich beide in einer Liebe ohne Kompromisse entdecken.

10. 22.06.2011


Der Felsen, Deutschland 2001, Regie: Dominik Graf, 112 min.   
- Wettbewerb Berlinale 2002.
Eine Frau lässt sich im Urlaub mit einem Jugendlichen ein.

11. 29.06.2011


Dogma #12 –dogville, Dänemark 2001, Regie: Lars von Trier, 108 Min.
- Silberner Bär, Preis der Jury, 51. Internationale Filmfestspiele in Berlin
1930, Amerika zur Zeit der großen Wirtschaftskrise: In einem kleinen Bergdorf in den Rocky Mountains taucht scheinbar aus dem Nichts eine geheimnisvolle junge Frau auf, die hier Unterschlupf finden will. Zunächst noch herzlich von den Einheimischen aufgenommen, ändern sich jedoch die Gefühle ihr gegenüber, als klar wird, dass die sowohl von der Polizei als auch von ihrem Vater, einem Mafiaboss, gesucht wird.

12. 06.07.2011


Dogma #12 –Adams Äpfel, Dänemark 2001, Regie: Lone Scherfig, 108 Min.
- Silberner Bär, Preis der Jury, 51. Internationale Filmfestspiele in Berlin
Ivan ist ein guter Mensch. Ein sehr guter. Fast schon zu gut für diese Welt. Deshalb nimmt sich der Dorfpfarrer in seiner abgelegenen Kirche verlorener Seelen an: kleptomanische Triebtäter, verantwortungslose Alkoholikerinnen, schießwütige Tankstellenräuber... Sie alle danken Ivan seinen unerschütterlichen Glauben an das Gute im Menschen auf ihre eigene Weise. Das Spiel funktioniert prächtig – bis Adam auftaucht, ein tumber Skinhead, der sich fest vorgenommen hat, dem Heiligenschein Satanshörner aufzusetzen.

13. 13.07.2011


Abschlussfilm und Grillen

 

 

 

 

 

 
 
 
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